Der Tod, ein Kunstgriff der Natur, das Leben zu erhalten

Prof. Dr. Volker Storch | 22. November 2012

Vor über dreieinhalb Milliarden Jahren entstanden die ersten Organismen, die in einem immer umfangreicheren Lebensstrom die Erde besiedelten. Über 90 Prozent aller Organismen-Arten sind Schätzungen zufolge wieder verschwunden. Der Lebensstrom versiegte dennoch nicht, denn der programmierte, das heißt genetisch determinierte Tod von Individuen hat immer wieder Material für Nachkommen geschaffen – und das auf sehr unterschiedliche Art und Weise: Manche Vielzeller sterben programmiert nach einigen Tagen, andere erst nach zehn Jahrtausenden. Warum ist das so? Und wo steht der moderne Mensch? Diesen Fragen ist der Zoologe Prof. Dr. Volker Storch (Centre for Organismal Studies Heidelberg) beim 5. Kamingespräch des Life Science Dialogue Heidelberg am 22. November 2012 nachgegangen.

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Dialog-Übersicht

Heidelberg

Moderne GLP-1-Medikamente zur Behandlung von Adipositas gehen laut aktuellen Untersuchungen aus den USA und Großbritannien mit verändertem Lebensmittelkonsum einher: mehr Gemüse, kleinere Portionen und neue Anforderungen an Lebensmittelangebote. Erste Reaktionen aus Lebensmittelindustrie und Gastronomie zeigen bereits, dass sich Märkte anpassen.

Beim 22. Heidelberger Kamingespräch am 15. Juli 2026 zeigte Jochen Matzer (Food Harbour, Hamburg) anhand internationaler und deutscher Marktdaten wie sich der Konsum in Haushalten, in denen GLP-1-Medikamente zur Anwendung kommen, verändert. Dr. Gert Bischoff (Krankenhaus Barmherzige Brüder, München) ordnete die Entwicklung medizinisch ein.

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Heidelberg

Die 21. Ausgabe der Heidelberger Kamingespräche richtete am 23. September 2025 mit dem Titel „Gender Health – braucht es ein gendergerechtes Konzept von gesunder Ernährung?“ den Fokus auf ein innovatives Thema mit hoher gesellschaftlicher Implikation. Im stilvollen Ambiente des Conference Centers der Dr. Rainer Wild-Holding diskutierten rund 25 Gäste aus Wissenschaft und Praxis am Standort in Heidelberg über die geschlechtersensible Perspektive auf Gesundheit und Ernährung. Als Referentin  war Ernährungswissenschaftlerin und Medical & Scientific Advisor Dr. Dorothea Portius eingeladen, die als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet gilt.

 

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Heidelberg

Welche Möglichkeiten eröffnen Künstliche Intelligenz (KI) und moderne Technologien, um Prävention und Nachhaltigkeit in der Ernährung zu fördern? Diese zentrale Frage stand im Fokus des 20. Heidelberger Kamingesprächs am 14. Januar 2025 in Heidelberg.

Prof. Dr. Jan Wirsam gab in seinem Vortrag spannende Einblicke in den globalen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Ernährungs- und Lebensmittelbranche und stellte aktuelle Forschungsprojekte zu deren Anwendung in Deutschland vor.

 

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