Dr. Rainer Wild-Stiftung

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine der führenden Wissensplattformen für den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch zum Thema "Gesunde Ernährung".

Gesunde Ernährung als Lebensprinzip

Der Unternehmer und Wissenschaftler Prof. Dr. Rainer Wild hat sich aufgrund seiner Ausbildung und seiner beruflichen Tätigkeiten sein Leben lang mit dem Thema Ernährung beschäftigt. 1991 gründete er die nach ihm benannte Stiftung mit dem Willen, eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der westlichen Gesellschaft zu fördern. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass viele Krankheiten auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind. Die Dr. Rainer Wild-Stiftung hat sich dabei bewusst für eine umfassende Bearbeitung des Themas Ernährung entschieden – das heißt für einen breiteren Zugang, als es üblich ist und für eine Zusammenführung von Denk- und Arbeitsweisen, die häufig getrennt sind. Denn nur so lässt sich die gesamte Tragweite gesunder Ernährung erfassen.

Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, richtet sich die Stiftung an Fachleute, Wissenschaftler und andere Multiplikatoren. Ihre Arbeit ist durch Wissenschaftlichkeit, Verantwortung und Souveränität geprägt.

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine unabhängige, gemeinnützige und operativ tätige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie stellt sich dem öffentlichen Anliegen nach Transparenz und handelt nach den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Stiftung ist als Alleinerbin von Prof. Dr. Rainer Wild eingesetzt. Dadurch ist ihre langfristige Zukunft gesichert.

ZUR STIFTUNG

Aktuelle Nachrichten

Seit Beginn des Wintersemesters 2020 im Oktober beteiligt sich die Dr. Rainer Wild-Stiftung am Deutschlandstipendium  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Stipendium unterstützt besonders leistungsstarke Nachwuchswissenschaftler*innen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mit Frau Luka Antonia Breuer fördert die Dr. Rainer Wild-Stiftung eine Studierende im Studiengang „Prävention und Gesundheitsförderung“.

Für uns alle verlief das Jahr 2020 anders als geplant. Viele Veranstaltungen und Aktionen konnten aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht realisiert werden. Doch für manches Vorhaben gab es Alternativen. Der Jahresrückblick der Dr. Rainer Wild-Stiftung 2020.

Zukunftsgerichtetes Wissen und Wissenstransfer fördern, Dialog fordern und innovative Impulse setzen. Kurz vor dem 25. Jubiläum des Heidelberger Ernährungsforums bat die Dr. Rainer Wild-Stiftung am 13. und 14. November 2020 zum 24. Mal ihre 400 angmeldeten Gäste zu einem vielstimmigen, interdisziplinären Austausch. In diesem Jahr jedoch nicht in das Conference Center in Heidelberg, sondern vor die heimischen Bildschirme. In bewährter Tradition sah das zweitägige Format ein abwechslungsreiches Programm vor, mit Impulsen, Diskussionsrunden sowie zahlreichen Gelegenheiten miteinander und mit den Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Einen besonderen Akzent setzte die Abendveranstaltung „Dinner-Talk“, bei dem die Teilnehmer*innen statt eines Menüs, exklusive Einblicke in die aktuelle Lage der Gastronomie genießen durften.

Essbiografie: Annäherungen an die individuellen Ernährungsgewohnheiten

Globalisierung, Digitalisierung, Pluralisierung und Individualisierung sind Kennzeichen der heutigen Zeit. Das wirkt sich auch auf Biografien aus. Diese werden zunehmend flexibler und verlieren an Kontinuität - und die Essbiografie ist ein Teil davon. Was und wie Menschen essen, ist geprägt von ihrem sozialen Umfeld und vom Verlauf ihres Lebens.
Vor dem Hintergrund der Zunahme ernährungsbedingter Erkrankungen wird es immer wichtiger zu verstehen, welche Faktoren das Ernährungsverhalten beeinflussen und wie Menschen befähigt werden können, ihre Ernährung im Alltag bedarfs- und bedürfnisgerecht zu gestalten.
Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse des 20. Heidelberger Ernährungsforums.

ZUM BUCHTIPP