Dr. Rainer Wild-Stiftung

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine der führenden Wissensplattformen für den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch zum Thema "Gesunde Ernährung".

Gesunde Ernährung als Lebensprinzip

Der Unternehmer und Wissenschaftler Prof. Dr. Rainer Wild hat sich aufgrund seiner Ausbildung und seiner beruflichen Tätigkeiten sein Leben lang mit dem Thema Ernährung beschäftigt. 1991 gründete er die nach ihm benannte Stiftung mit dem Willen, eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der westlichen Gesellschaft zu fördern. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass viele Krankheiten auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind. Die Dr. Rainer Wild-Stiftung hat sich dabei bewusst für eine umfassende Bearbeitung des Themas Ernährung entschieden – das heißt für einen breiteren Zugang, als es üblich ist und für eine Zusammenführung von Denk- und Arbeitsweisen, die häufig getrennt sind. Denn nur so lässt sich die gesamte Tragweite gesunder Ernährung erfassen.

Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, richtet sich die Stiftung an Fachleute, Wissenschaftler und andere Multiplikatoren. Ihre Arbeit ist durch Wissenschaftlichkeit, Verantwortung und Souveränität geprägt.

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine unabhängige, gemeinnützige und operativ tätige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie stellt sich dem öffentlichen Anliegen nach Transparenz und handelt nach den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Stiftung ist als Alleinerbin von Prof. Dr. Rainer Wild eingesetzt. Dadurch ist ihre langfristige Zukunft gesichert.

ZUR STIFTUNG

Aktuelle Veranstaltungen

Die Stoffklasse der Proteine genießt sowohl in den Medien, als auch in der Wissenschaft höchste Aufmerksamkeit. Kein Nährstoff scheint aus Verbrauchersicht wichtiger, gesünder oder effektvoller. In Fachkreisen ist die Debatte hingegen weitaus differenzierter und kontroverser. Welche Rolle spielt unsere Kultur, unsere Psyche oder die Historie in der Beurteilung der Proteine?

Noch wird Mangelernährung in Lehre und Ausbildung von Fachkräften nicht angemessen behandelt, sodass Beratungsangebote, Schwerpunktpraxen und Schnittstellen zur Behandlung fehlen. Vor allem aber mangelt es an Problembewusstsein und Kommunikation. Im Rahmen des 18. Life Science Dialogue wird Prof. Dr. med. Christian Sina sowohl die Vielfalt der Mangelernährungsproblematik als auch die Handlungschancen aufzuzeigen.

Unter dem Motto „Wandel nachhaltig gestalten, Agenda 2030: für uns – mit uns“ hat der Deutsche Hauswirtschaftsrat in Kooperation mit fünf seiner Mitgliedsverbände zum ersten Hauswirtschaftskongress nach Berlin eingeladen. Die Dr. Rainer Wild-Stiftung beteiligte sich mit einem Poster über das Modellprojekt „Rettungskühlschrank“, welches auf das SDG 12 abzielte.

Bild: rhw management

Das am 8. Oktober unter dem Motto „Lebensmittelretter gesucht“ gestartete Modellprojekt der Dr. Rainer Wild-Stiftung und Kaufland wurde erfolgreich abgeschlossen.

Zucker: vom weißen Gold zur verschmähten Zutat

Zucker ist ein Reizwort. Aktuell gibt es tausende verschiedene Bücher über Zucker, der pur, weiß und tödlich sei, dick und dumm mache, krank und süchtig werden ließe und daher eine Zucker-Entgiftung und eine zuckerfreie Ernährung erfordere, so das Credo. Aus wissenschaftlicher Sicht ist insgesamt unstrittig, dass ein übermäßiger Konsum von Zucker das Entstehen von Krankheiten fördert. Was als übermäßiger Konsum anzusehen ist, ist allerdings genauso umstritten wie die Frage, was geeignete Maßnahmen zur Senkung des Verzehrs wären.

ZUM BUCHTIPP