Kooperationen

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung initiiert verschiedene Projekte und Veranstaltungen zu Fragen aus ihrem Themenbereich, teilweise in enger Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern.

Biografisches Lernen und Essverhalten

Die eigenen Erfahrungen mit dem Essen in Kindheit, Jugend und auch im Erwachsenenalter haben einen stärkeren Einfluss auf das Essverhalten als vielleicht auf den ersten Blick zu erwarten wäre. So lassen sich besondere Vorlieben und Abneigungen meist biografisch begründen. Auch "Glaubenssätze" oder Denkmuster, wie "Gemüse schmeckt fad" oder "Ich brauche morgens meinen Kaffee" haben ihre Wurzeln oft in persönlichen Erlebnissen.

Um das Ernährungsverhalten des Einzelnen zu verstehen, muss die Ernährungsberatung deshalb auch immer wieder biografische Zusammenhänge und Hintergründe berücksichtigen. Dafür wendet man heute Techniken der sogenannten Biografiearbeit an, die dazu dienen, eigene Vorlieben und Abneigungen zu verstehen und das eigene Verhalten mit Bezug auf die eigene Vergangenheit zu reflektieren. Berater und Klient gehen dabei gemeinsam Erlebnissen und Verhaltensmustern nach, die einen Bezug zum aktuellen Ernährungsverhalten haben. Auf dieser Basis werden Ansatzpunkte für Verhaltensänderungen aufgedeckt und konkret geplant.

Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms des Berufsverbandes Oecotrophologie veranstaltet die Dr. Rainer Wild-Stiftung seit 2010 regelmäßig Seminare zum Thema Essbiografie. Theorie- und Praxismodule geben Einblicke in die Bedeutung und Anwendung der Biografiearbeit mit dem Ziel, ein erweitertes Verständnis für soziokulturelle Einflussfaktoren auf das Ernährungshandeln zu schaffen, die persönliche Essbiografie zu reflektieren und die Lernwege anderer besser zu verstehen.

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Kooperations-Übersicht

Die eigenen Erfahrungen mit dem Essen in Kindheit, Jugend und auch im Erwachsenenalter haben einen stärkeren Einfluss auf das Essverhalten als vielleicht auf den ersten Blick zu erwarten wäre. So lassen sich besondere Vorlieben und Abneigungen meist biografisch begründen. Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms des Berufsverbandes Oecotrophologie veranstaltet die Dr. Rainer Wild-Stiftung seit 2010 regelmäßig Seminare zum Thema Essbiografie.

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Am 23. April 2015 ist die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Deutsch-Amerikanischen Instituts Heidelberg und der Dr. Rainer Wild-Stiftung erfolgreich zu Ende gegangen. Redner und Gäste aus unterschiedlichen Bereichen widmeten sich in verschiedenen Formaten vom Vortrag bis zum Poetry Slam spannenden Fragen rund um das Thema „Essen ist Macht“ – teils wissenschaftlich und theoretisch, teils sehr persönlich und praxisnah.

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Immer mehr Menschen wissen immer weniger über Nahrungsmittel und können nicht mehr richtig kochen. Die Folgen sind bekannt und werden auch in anderen Zusammenhängen diskutiert. Untersuchungen zeigen, dass vor allem sozial benachteiligte und bildungsferne Personen schlecht erreicht werden. Um das zu ändern, entwickelten Wissenschaftler aus neun europäischen Ländern "Food Literacy". Die Dr. Rainer Wild-Stiftung veranstaltete 2008 gemeinsam mit dem aid infodienst einen Workshop zur Entwicklung eines „Train-the-Trainer-Konzeptes“ und zur Weiterentwicklung der Materialien. 2011 folgte eine Konferenz zu den Perspektiven der Erwachsenenbildung.

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