Tätigkeitsfelder
Die Dr. Rainer Wild-Stiftung sieht sich als Impulsgeber, der den Blick über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinaus fördert und fachübergreifende Aktivitäten anregt. Sie beschäftigt sich nicht nur mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen, sondern zieht bewusst kulturelle und soziale Aspekte der Ernährung in ihre Arbeit mit ein.
Die Dr. Rainer Wild-Stiftung nutzt ihr grenzüberschreitendes Netzwerk, um ernährungsbezogene Projekte anzustoßen oder selbst durchzuführen. Eine ihrer zentralen Aufgaben ist dabei, den Wissenstransfer, die Kommunikation und die Vernetzung der Gruppen untereinander zu fördern.
Die Arbeit der Dr. Rainer Wild-Stiftung umfasst folgende Aktivitäten:
- Das "Heidelberger Ernährungsforum" ist die Tagungsreihe der Dr. Rainer Wild-Stiftung. In regelmäßigen Abständen bietet das Forum Vertretern aus Praxis, Wissenschaft, Industrie und anderen Institutionen die Möglichkeit, Fragen gesunder Ernährung interdisziplinär zu diskutieren.
- Die Schriftenreihe "Gesunde Ernährung" erscheint seit Ende 1998 im Springer-Verlag. Als eine der wenigen wissenschaftlichen Schriftenreihen setzt sie bewusst auf eine breite Leserschaft, die an dem Thema gesunde Ernährung interessiert ist. Daneben veröffentlicht die Stiftung Einzelpublikationen zu ausgewählten Themen.
- Neben selbstbestimmter Forschung initiiert die Dr. Rainer Wild-Stiftung Projekte rund um das Thema gesunde Ernährung, teilweise in enger Zusammenarbeit mit ausgesuchten Partnern.
- Der Internationale Arbeitskreis für Kulturforschung des Essens ist ein interdisziplinärer Kreis natur- und kulturwissenschaftlicher Experten, der regelmäßig Symposien zum Thema "Esskultur" veranstaltet und ein Mitteilungsheft herausgibt. Die Geschäftsstelle des Arbeitskreises obliegt der Dr. Rainer Wild-Stiftung.
- Herausragende Leistungen im Bereich der gesunden Ernährung im Sinne der eigenen Ziele zeichnet die Dr. Rainer Wild-Stiftung mit dem Dr. Rainer Wild-Preis aus. Der Bedeutung des Themas entsprechend ist er mit 15.000 Euro dotiert.