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HIRSCHFELDER, Gunther

Europäische Esskultur
Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute

Campus Verlag, Frankfurt 2001
ISBN 3-593-37937-6 (Neuauflage ab September 2005)
Euro 19,90

Warum essen wir heute mit Messer und Gabel oder auch wieder aus der Hand? Warum schmeckt das Fleisch des Schweins gut, während uns vor dem des Hundes ekelt? Wer die Ernährungskultur der Gegenwart und damit auch sein eigenes Essverhalten verstehen will, der muss einen Blick in die Vergangenheit werfen. Der Bonner Volkskundler Gunther Hirschfelder zeichnet den ebenso abenteuerlichen wie mühsamen Weg nach, den die Menschheit zurücklegen musste, um von der rohen, ungeordneten Nahrungsaufnahme zur hoch entwickelten Esskultur der Gegenwart zu gelangen.


Aus dem Inhalt:

Affenmenschen, Schneckenfresser, Ackerbauern – Die Nahrungssuche in der Ur- und Frühgeschichte
Der Proviant der Mumie – Die Speisen der frühen Hochkulturen
Die Fischsoße beim Gelage der Philosophen – Esskultur in der griechischen Antike
Brot und Spiele – Die Welt des Imperium Romanum
Mord beim Gastmahl – Nahrung im frühen Mittelalter
Europa im Dornröschenschlaf? – Das ländliche Leben im hohen und späten Mittelalter
Stadtluft und Brei – Internationale Küche in der spätmittelalterlichen Stadt
Brot gegen Fleisch – Hungrig und satt in der frühen Neuzeit
Der hungrige Fabrikarbeiter – 1789-1850
Die Industrie auf dem Tisch – 1850-1914
Das Essen und der Krieg – 1914-1945
Vom Hunger zur „Fresswelle“ und zurück – 1945-2001

   

 

 

 
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