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Sensorik


Die menschlichen Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen) sind Messinstrumente (= Sensoren), die verschiedene Reize aufnehmen und verarbeiten können. Sensorik ist somit die Wissenschaft vom Einsatz der menschlichen Sinne zu Messzwecken. Lebensmittelsensorik ist ein Teilgebiet der Sensorik und befasst sich mit dem sensorischen Gesamteindruck von Lebensmitteln.

Sensorik wird beispielsweise eingesetzt, um neue Produkte zu entwickeln oder bestehende Produkte zu optimieren. Vor der Markteinführung eines neuen Produktes wird getestet, inwieweit es von Verbrauchern akzeptiert wird. Entscheidend ist die Beurteilung des sensorischen Gesamteindruckes, der sich aus Geschmack, Geruch, Textur und Optik des Produktes zusammensetzt. Einen wichtigen Beitrag leistet Sensorik auch in der Qualitätskontrolle. Die sensorische Prüfung soll hier eine gleichbleibende Produktqualität sichern. Auch die Wissenschaft nutzt Sensorik, um die menschlichen Sinne zu erforschen. Seit langem wird versucht, die komplexen Zusammenhänge der Sinnesverarbeitung zu lösen und somit zum besseren Verständnis des Ernährungs- und Verbraucherverhaltens beizutragen.

Auch im Alltag jedes Einzelnen spielt Sensorik eine entscheidende Rolle: Essen und Trinken sind immer mit Genuss und Lebensfreude verbunden – der Mensch wählt aus, was ihm schmeckt. Er wird nur die Produkte wieder kaufen, die appetitlich aussehen, angenehm riechen und gut schmecken. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung wird akzeptiert, wenn diese alle Anforderungen an Genuss und sensorische Eigenschaften erfüllt.

Für die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist Sensorik ein wichtiger Schlüssel zu einer gesunden Ernährung. Sie beschäftigt sich deshalb mit der Frage, ob und wie Sensorik zu neuen Erkenntnissen über die gesunde Ernährung des Menschen beitragen kann. 


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