Heidelberger Ernährungsforum 1993-2007
5 am Tag ganz praktisch. Konzept - Kampagne - Realität - 11. Heidelberger Ernährungsforum 2007
Gemüse braucht einen Image-Wandel. Um mehr Menschen zu mehr Gemüse zu motivieren, sind andere Wege nötig als bei Obst. Dieses Fazit zogen rund 60 Ernährungsfachleute, Lehrkräfte und Medienvertreter beim 11. Heidelberger Ernährungsforum. Sie diskutierten Ursachen, Lösungsansätze und Strategien zur Förderung des Obst- und Gemüseverzehrs. [mehr]


Ernährungsberatung heute und morgen: Konkurrenz oder Kooperation? - 10. Heidelberger Ernährungsforum 2006
Die Ernährungsberatung in Deutschland ist durch ein äußerst heterogenes Angebot gekennzeichnet. Viele Berufsgruppen drängen in dieses Feld und der Kunde ist oft nur schwer in der Lage, qualifizierte Berater und gute Produkte zu erkennen. Aktuelle Herausforderungen machen es notwendig, auch einen Blick auf die Ernährungsberatung von morgen zu werfen. Können Siegel und Logos helfen oder stiften sie eher Verwirrung? Was ist aus Verbrauchersicht sinnvoll? Welche Vorteile bieten Kooperationen und auf welchen Ebenen besteht Kooperationsbedarf? Ernährungsberater, (Berufs-) Verbände und Entscheidungsträger diskutierten gemeinsam, ob uns zukünftig Konkurrenz oder Kooperation erwarten wird. [mehr]


Geschmack der Zeiten - Zeiten der Ernährung - 9. Heidelberger Ernährungsforum 2005
Der Umgang mit den Zeiten des Essens hat sich verändert. Die tägliche Beschaffung und Zubereitung war lange eine der wichtigsten Aufgaben des Menschen. Mahlzeiten teilten den Tages- und Jahresverlauf ein. Wachstums- und Reifezeiten waren elementar für die Gewinnung gesunder Lebensmittel. Heute bestimmt Zeitknappheit zunehmend unser Essen im Alltag. Wie wirkt sich aber der gegenwärtige Umgang mit Zeit auf unsere Ernährung aus? Welchen Wert haben die Zeiten der Ernährung heute? Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen einer zeitgemäßen Ernährung? Diesen Fragen ging die Tagung „Geschmack der Zeiten – Zeiten der Ernährung“ nach. Die Veranstaltung war ein weiterer Meilenstein in der fruchtbaren Zusammenarbeit der Evangelischen Akademie Tutzing und der Dr. Rainer Wild-Stiftung, Heidelberg. [mehr]


Lebensmittel zwischen Märkten und Meinungen - 8. Heidelberger Ernährungsforum 2003
Manche Botschaften über Lebensmittel halten sich hartnäckig in der Bevölkerung, obwohl sie längst wissenschaftlich widerlegt sind. Welche Botschaften entsprechen den Fakten und welche können getrost über Bord geworfen werden? Welche Empfehlungen sind verlässlich? Das 8. Heidelberger Ernährungsforum befasst sich mit dem Widerspruch zwischen Verbraucherverhalten und Verbrauchermeinung. Vorträge zu ambivalent bewerteten Lebensmitteln, zu psychologischen und soziologischen Erklärungsansätzen sowie der weiteren Entwicklung des Konsums standen im Mittelpunkt der Tagung, die in Kooperation mit der DGF Stoess AG, Eberbach, durchgeführt wurde. [mehr]
Tagungsband: Dr. Rainer Wild-Stiftung (Hg.): Lebensmittel zwischen Märkten und Meinungen. Heidelberg, 2005


Nachhaltige Ernährung - Evangelische Akademie Tutzing und Heidelberger Ernährungsforum 2002
Das Konzept der Nachhaltigkeit erhielt durch den Brundtland-Report der Vereinten Nationen internationale Bedeutung. Mit der Erweiterung des Blickwinkels auf globale und Generationen übergreifende Zusammenhänge wuchs vor allem das Bewusstsein für die Bedeutung der ökologischen Ressourcen. Zunehmend wird das Konzept der Nachhaltigkeit auch auf konkrete Handlungsfelder angewandt, wie das Handlungsfeld der Ernährung. Die Tagung, die in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing durchgeführt wurde, verglich und hinterfragte verschiedene Ansätze für eine nachhaltige Ernährung und stellte Fragen wie "Welche politische und gesellschaftliche Bedeutung besitzt eine nachhaltige Ernährung?", "Welche Forderungen sind an die Beteiligten im Ernährungssektor zu stellen?" oder "Ist eine nachhaltige Ernährung praktisch umsetzbar und mit Genuss vereinbar?". [mehr]
Weiterführende Literatur: Brunner, Karl-Michael/Schönberger, Gesa (Hg.): Nachhaltigkeit und Ernährung. Produktion - Handel - Konsum. Frankfurt a.M., 2005


Ernährung in Grenzsituationen - 7. Heidelberger Ernährungsforum 2000
Die aktuelle wissenschaftliche Diskussion über gesunde Ernährung umfasst zwei Ebenen: die Ernährung des gesunden sowie die Ernährung des kranken Menschen. Diese polare Gegenüberstellung lässt nur eine unzureichende Beschreibung des gesamten Komplexes Ernährung zu. Wichtig ist aber auch, wie der Einzelne sich zwischen diesen Polen oder auch zwischen Grenzen bewegt. Welche Faktoren können dafür ausschlaggebend sein, dass sich der Mensch freiwillig oder gezwungen in Grenzsituationen begibt? Und wie wirkt sich dies auf sein Essen aus?
Tagungsband: Spiekermann, Uwe/Schönberger, Gesa (Hg.): Ernährung in Grenzsituationen. Berlin/Heidelber/New York, 2001


Die Zukunft der Ernährungswissenschaft - 6. Heidelberger Ernährungsforum 1999
Obwohl das Interesse an gesunder Ernährung seit Jahren wächst, sind es nicht die Wissenschaftler, die die aktuellen Diskussionen anführen. Stattdessen bestimmen Medien, Lebensmittelhersteller und Verbraucherverbände die öffentliche Debatte. Für diesen scheinbaren Widerspruch gibt es gewichtige Gründe. Es ist an der Zeit, die Probleme und Perspektiven der Ernährungswissenschaft endlich aus dem Fach heraus aktiv anzugehen. Auf dem Forum wurde neben einer Bestandaufnahme zugleich auch Impulse für künftige Diskussionen gegeben.
Tagungsband: Schönberger, Gesa/Spiekermann, Uwe (Hg.): Die Zukunft der Ernährungswissenschaft. Berlin/Heidelber/New York, 2000


Food Quality, Nutrition and Health - 5. Heidelberger Ernährungsforum 1998
The EU-Novel Food Regulation and its accompanying guidelines are based on solid scientific foundations. Nevertheless, pervasive technologies such as genetically engineered modifications of plants, animals and micro-organisms should not be implemented without public consent. Responding to these dramatic scientific developments in the agro-food production and novel-food ingredients this forum focused on defining, classifying and reassesing the qualitiy of food towards human nutritional needs aimed at health.
Tagungsband: Grimme, L.H./Dumontet, S. (Eds.): Food Quality, Nutrition and Health. Berlin/Heidelberg/New York, 2000


Verantwortung annehmen – Verantwortung abgeben. Eine Zwischenbilanz zur Arbeit mit neuen Ansätzen der Ernährungserziehung – 4. Heidelberger Ernährungsforum 1996
Weder Appelle noch die bisher übliche Vermittlung eines ernährungswissenschaftlichen Wissens, das vorschreibt, was gut und richtig ist und mit Vergeltung droht, falls die Vorschriften nicht eingehalten werden, nutzen der pädagogischen Arbeit. Gefordert wird die Verantwortlichkeit des Einzelnen im Umgang mit sich und seiner Umwelt. Im Rahmen des Projekts Esskultur im Alltag werden neue Ansätze für die Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet, die auf diesem Forum praxisorientiert diskutiert wurden.
Tagungsband: Methfessel, Barbara (Hg.): Essen lehren – Essen lernen – Beiträge zur Theorie und Praxis der Ernährungsbildung. Hohengehren, 1999


Industrielle Lebensmittel als Kommunikationsthema zwischen Ernährungsindustrie und Verbrauchern – 3. Heidelberger Ernährungsforum 1995
Der verunsicherte Verbraucher ist allgegenwärtig. Die Verunsicherung richtet sich in erster Linie auf neuartige Lebensmittel sowie auf Verarbeitungsprozesse und Technologien und wird durch journalistische Berichterstattung der Massenmedien, aber auch durch die Werbeaussagen der Hersteller gefördert. Es stellt sich die Frage, ob durch eine bessere Information und Kommunikation von Seiten der Ernährungsindustrie mehr Sicherheit auf Seiten der Verbraucherschaft erreicht werden kann.
Weiterführende Literatur:
Bergmann, Karin: Der verunsicherte Verbraucher. Berlin/Heidelberg/New York, 2000
Bergmann, Karin: Industriell gefertigte Lebensmittel. Berlin/Heidelberg/New York, 1999


Ernährungsberatung in der Allgemeinmedizin – 2. Heidelberger Ernährungsforum 1994
Die Schwerpunkte der ärztlichen Tätigkeit haben sich im 20. Jahrhundert in Richtung Diagnostik und Therapie verschoben. Der Gedanke der Vorbeugung ist in der heutigen Zeit jedoch nicht zu vernachlässigen - allein aufgrund des Anstieges chronischer, häufig ernährungsbedingter Erkrankungen. Mit den ersten beiden Heidelberger Ernährungsforen wurde das Augenmerk auf ein Thema gelenkt, das alsbald zahlreiche Veränderungen in der Medizin und Ernährungswissenschaft zur Folge haben sollte. Die Dr. Rainer Wild-Stiftung konnte mit ihrer Initiative eine Beitrag zur erhöhten Anerkennung der Rolle der Ernährung für medizinische Fragestellungen leisten.
Weiterführende Literatur: Pudel, V./Müller, M.J. (Hg.): Leitfaden der Ernährungsmedizin. Berlin/Heidelberg/New York, 1998


Ärzte und Ernährung – 1. Heidelberger Ernährungsforum 1993
Was gibt es für Ansichten, Interessen, Probleme und Defizite in der ärztlichen Arbeit, wenn man das Nebeneinander von Gesundheit, Krankheit und Ernährungsverhalten im Praxisalltag betrachtet? Wie könnte es gelingen, zukünftig verstärkt zu einem verbesserten Umgang von Ärzten mit dem wichtigen Thema Ernährung beizutragen.